DDR Zeitung

Die alten Zeiten aufleben lassen mit einer Original DDR Zeitung.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 fiel die Berliner Mauer. Während es in der DDR zwischen den Jahren 1965 bis 1975 insgesamt 39 Tageszeitungen gab, so entstanden im ersten Jahr nach der Wende zusätzlich ca. 40 bis 50 neue Zeitungen. Da die Menschen der DDR nun aber wieder alle Möglichkeiten offen hatten und die westdeutschen Printmedien wieder zugelassen waren, stellten viele Verleger das Erscheinen ihrer DDR Zeitung wieder ein, da das Interesse mehr bei den Ausgaben aus Westdeutschland lag. Schließlich hatten die DDR Bürger durch die Abschottung vieles aufzuholen.

Sanierungsarbeiten an Straßen sind beispielsweise bis heute noch nicht abgeschlossen (Stand: März 2014). Eine historische Zeitung, wie beispielsweise eine Berliner Zeitung des Jahres 1989, ist ein echte Zeugin dieser Zeit.

Ganz klar, hatte man mit den Tageszeitungen der DDR die Bürger fest in der Hand. Die 39 Zeitungen waren nach einem festen Muster staatlich reglementiert. Jede der fünf in der Volkskammer vertretenen Parteien waren Herausgeber einer überregionalen Tageszeitung. Drei große Massenorganisationen, die der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) nahestehend waren, gaben ebenfalls je eine überregionale Tageszeitung heraus. Außerdem noch die SED selbst mit einer Regionalzeitung, dann noch ein Großteil der Blockparteien, zwei weitere Abendzeitungen und die Domowina. Hierbei handelt es sich um den Dachverband sorbischer Vereine und Vereinigungen, also die Zeitung für das westslawische Volk, das in der Nieder- und Oberlausitz in den Ländern Brandenburg und Sachsen lebt und in Deutschland als nationale Minderheit anerkannt ist. Die überregionale Tageszeitung, das Neue Deutschland, legte den Leseschwerpunkt auf Ostdeutschland. In den Zeiten der Mauer von 1946 bis 1989 war sie als DDR Zeitung das Zentralorgan der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands.